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Kali-Alaun

 

zusammengestellt und bearbeitet von:

Stefan Kühne, Britta Friedrich - JKI, Institut für Strategien und Folgenabschätzung, Kleinmachnow

Synonyme:

Kalium-Aluminium-Sulfat, Alaun

Herkunft:

Grundstofflieferanten sind Bauxit und Kaolin

Inhaltsstoffe:

Kaliumsulfat, Aluminiumsulfat

Verwendung:

Historischer Pflanzenschutzmittelwirkstoff.

Verzögerung der Reifung von Bananen; Alaun-Lösung soll nach KREUTER (1995) unverdünnt gegen Blattläuse und Schmetterlingsraupen und als Abwehrmittel gegen Schnecken wirken. Historisches Ameisenabwehrmittel (Milch + Alaun + Zucker)
Papierindustrie: Leim
Medizin: durch Erhitzen entsteht Alumen, gebrannter Alaun, der kein Wasser mehr enthält, dieser Stoff wurde als blutstillendes Mittel gebraucht
Färberei: Beize
Kali-Alaun wird weiterhin in verschiedenen Formen als mildes Ätzmittel und Deodorant angewendet.

 

 

Zugelassene Pflanzenschutzmittel in Deutschland

keine

Insektizide Wirkung

durch Bildung eines sauren Films repellente Wirkung (KREUTER 1995)

Zubereitungen

Alaun-Lösung: 40 - 50 g Alaun in einem Liter kochendem Wasser lösen, anschließend mit 9 Liter Wasser auffüllen, so dass 10 Liter Spritzbrühe entstehen (KREUTER 1995)

Wirkung auf Nützlinge

keine Angaben

 

 

Literatur:

  1. KREUTER, M.-L. (1995): Pflanzenschutz im Biogarten, BLV München, 249 S.


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