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Kupfer

 

Zusammenfassende Darstellung zum Kupfer als Pflanzenschutz- und Düngemittel erfolgt auf dem neuen JKI-Themenportal:

  JKI-Themenportal Kupfer

 

 

Verbindungen:

Kupfercarbonat, Kupferkalk, Kupferchlorid, Kupferhydroxid (Blaukupfer), Kupfer-Lignin, Kupferoxid, Kupferoxychlorid (Grünkupfer), Kupferoxydul, Kupfersoda, Kupfersulfat, Burgunderbrühe (Kupfersodabrühe aus Kupferhydroxid und Natriumkarbonat), ), Bordeauxbrühe (Kupferkalkbrühe aus Kalkmilch und Kupfersulfat)

Verwendung:

Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden vor allem in der Landwirtschaft, im Obst-, Wein-, Hopfen- und Kartoffelbau verschiedene Kupferverbindungen angewendet. Die Burgunderbrühe und die Bordeauxbrühe fanden z. B. gegen Mehltau, Schorf, Krautfäule an Kartoffeln und Tomaten Verwendung.
Anwendung erfolgt entsprechend der EG-Verordnung 889/2008

Fungizide Wirkung

Kupferpräparate sind als schwer löslich bekannt. Die wirksame Komponente des Kupfers sind die in Lösung befindlichen Kupferionen. Die biozide Wirkung der Kupferionen entsteht durch die Blockade des Enzymsystems im Stoffwechsel der Mikroorganismen. Kupfer-Brühen wirken auch in starker Verdünnung noch biozid.

Wirkung auf Nützlinge

Empfindlich reagieren manche Kleinlebewesen, besonders der Regenwurm.
Kupfermittel sind als nichtbienengefährlich eingestuft.
Untersuchungen im Weinbau zur Bekämpfung von Oidium zeigten in einigen Fällen einen schädigenden Einfluß auf Raubmilbenpopulationen.



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